Materialflusskostenrechnung: Ressourceneffizienz leicht gemacht

Written by Martina Prox   // November 29, 2016  

MFCA

Zahlreiche Unternehmen geraten zunehmend unter Druck, wenn es darum geht, die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf die Umwelt zu minimieren und den Verbrauch von Ressourcen zu optimieren, um den Cashflow des Unternehmens zu verbessern. Materialflusskostenrechnung (MFKR) ist ein Tool, das Unternehmen in genau diesem Punkt unterstützen kann. Sie ist ein Instrument, mit dem man Abfall, Material, Energieverluste und Emissionen über die gesamten Prozesse und Aktivitäten des Unternehmens hinweg nachverfolgen kann. Im Englischen heißt die Methode Material Flow Cost Accounting und wird mit MFCA abgekürzt, da diese Abkürzung auch im deutschen sehr viel gebräuchlicher ist, werden wir sie im Folgenden weiter verwenden.

MFCA fällt unter die Kategorie der in der Umweltkostenrechnung (Environmental Management Accounting, EMA) verwendeten Tools. EMA-Verfahren verbinden die ökologische und ökonomische Performance eines Unternehmens miteinander. Darüber hinaus bieten sie den Unternehmen einen finanziellen Anreiz, um ihre Aktivitäten noch bewusster unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu betrachten. Diese Tools wurden in dem Wissen entwickelt, dass die umweltbedingten Kosten bei den konventionellen Bilanzierungstechniken häufig außen vor bleiben, was zu unzureichend oder falsch informierten Entscheidungen führt, die sowohl ökologische als auch ökonomische Folgen haben. EMA ermöglicht zu ermitteln, wie sowohl die Umweltleistung als auch das Gesamtergebnis eines Unternehmens verbessert werden kann.

MFCA ist eines der wichtigsten Tools in dieser Reihe von Bilanzierungsmethoden. Sie wurde in den späten 1990er-Jahren in Deutschland entwickelt, erlangte jedoch in den letzten Jahren in ihrer Umsetzung besondere Bekanntheit in Japan. Sie wird verwendet, um die Transparenz zu steigern, mit der ein Unternehmen die Flüsse, Transformationen, Bestände und Verluste physischer Inputs (dies können alle physischen Parameter einschließlich Materialien, Energie und Emissionen sein) über seine Prozesse hinweg verfolgen kann. Ganz so, wie es bereits in dem bekannten Spruch heißt: „Man kann nur managen, was man messen kann“, ist MFCA ein Instrument, mit dem man die Nutzung von Ressourcen messen und besser verstehen kann, um in der Folge die bestmöglichen Maßnahmen ergreifen zu können, um Abfallströme besser zu managen und Materialverluste zu reduzieren.

Die Verringerung des Ressourcenverbrauchs bietet offensichtliche ökologische Vorteile. Der wesentliche Aspekt von MFCA ist jedoch, dass der Anwender die Wirkung dieser Materialverluste in monetären Einheiten quantifizieren kann. Dies bietet den notwendigen Anreiz, damit ein Unternehmen aktiv wird, denn letztlich wirkt es sich auf dessen Gesamtergebnis aus. In vielen Fällen versagen herkömmliche Bilanzierungs- und Managementinstrumente, wenn es darum geht, die Höhe der mit Materialverlusten assoziierten Kosten zu berücksichtigen, oder sie unterschätzen diese. Mit MFCA klappt das besser: Sobald das Stoffstrommodell für den Materialeinsatz einmal entwickelt wurde, können die Kosten den über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg entstehenden Verlusten zugeordnet werden – dies wiederum ermöglicht Unternehmen, die Bereiche mit dem größten Einsparungspotenzial noch effektiver zu identifizieren und anzugehen.

Wie funktioniert diese Bilanzierungsmethode nun in der Praxis? In der einfachsten Form funktioniert MFCA nach dem Prinzip der Masse/Materialbilanz. Stellen wir uns erst einmal die einfachste Form vor – als einen einzelnen Prozess in einer T-Shirt-Produktionslinie. Eine bestimmte Menge Textilmaterial wird unserer Verarbeitungseinheit (fachlich „Mengenstelle“ genannt) zugeführt und wir erhalten eine bestimmte Menge an Produktoutput in Form von T-Shirts. Wenn wir davon ausgehen, dass wir 100 Kilogramm (kg) Baumwolle in unsere Verarbeitungseinheit hineingeben und anschließend T-Shirts mit einem Gewicht von 60 kg erhalten, dann wissen wir, dass wir während des Herstellungsverfahrens 40 kg Material verloren haben. Das ist das, was wir unseren „Materialverlust“ nennen. Mit anderen Worten, mit MFCA erstellen wir für jeden Prozess eine Massebilanz zwischen unseren Inputs und unseren Produkten (Outputs) und wenn diese nicht im Gleichgewicht ist, wissen wir, dass im Prozess Material „verloren“ gegangen ist.

MFCA Boundary

In MFCA-Modellen messen wir den Fluss von Ressourcen (dies können beispielsweise Materialien, Energie, Wasser, Luft oder Abwasser sein) in physikalischen Einheiten wie z. B. Menge oder Volumen. Im nächsten Schritt werden dann jedem dieser physischen Flüsse und Verluste Kosten zugeordnet. Es werden vier Arten assoziierter Kosten quantifiziert: Material-, Energie-, System- und Entsorgungskosten. Diese werden, basierend auf dem Verhältnis der jeweils einfließenden Inputs, den Produkten und den Materialverlusten zugeordnet. Kehren wir zu unserem obigen Beispiel zurück: Wenn der Input an Baumwolle 100 € kostet, können wir daraus schließen, dass wir einen ökonomischen Materialverlust von 40 € hatten (da ja 40 % unseres Materials Verlust war). Nun müssten wir außerdem auch noch unsere Energie- und Systemkosten hinzu rechnen (d. h. 40 % der Energie- und laufenden Kosten für unsere Verarbeitungseinheit) sowie zusätzliche Entsorgungskosten für unsere nicht genutzte Baumwolle.

Mit dieser Analyse kann ein Unternehmen nicht nur seine Ressourcenverluste erkennen (und die daraus resultierenden Umweltauswirkungen) sondern auch, in welchen Bereichen seiner Produktionsprozesse es ökonomisch schlecht abschneidet. Dies verschafft dem Unternehmen einen Anreiz, um effiziente Ressourcennutzung (mit den einhergehenden Vorzügen hinsichtlich Nachhaltigkeit) als Mittel zur Verringerung seiner Betriebskosten einzusetzen.

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die es bei der Implementierung von MFCA zu treffen gilt, ist die Definierung der Systemgrenzen, die das Modell abdecken soll. Das Tool ist beliebig skalierbar, je nachdem wie groß oder klein der Bereich ist, den ein Unternehmen damit abbilden will. MFCA kann verwendet werden, um nur einen einzelnen, isolierten Prozess zu analysieren, um eine gesamte Fabrik-Fertigungslinie abzubilden oder sogar auf einer noch größeren Ebene, um die komplette Lieferkette eines Produkts darzustellen. Diese Skalierbarkeit bedeutet, dass ein Unternehmen die größten Ineffizienzen in seinen gesamten Aktivitäten identifizieren kann und die Bereiche, in denen die größten Einsparungen möglich sind, auf effektivste Weise angehen kann. Ein noch detaillierteres Beispiel, wie die unterschiedlichen Schritte einer MFCA-Analyse durchlaufen werden, finden Sie in nachfolgendem, bereits früher erschienen Artikel: ISO 14051 Based Material Flow Cost Accounting in a Nutshell (Materialflusskostenrechnung gemäß ISO 14051 – auf den Punkt gebracht).

 

MFCA

Die Abbildung zeigt ein Fallbeispiel mit drei „Mengenstellen“ inklusive der Kostentypen (außer direkten Materialkosten). Die mit jeder Mengenstelle assoziierten kumulativen Kosten ergeben die Gesamtabfallkosten.

Das Produktdesign umfasst üblicherweise eine Reihe von integrierten Prozessen und Lieferanten, jeder mit seinen eigenen Ineffizienzen und Verlusten. Diese Verluste können nicht selten unvorhergesehene Auswirkungen auf die ökologischen und ökonomischen Kosten des Endprodukts haben, denn kein Mitglied der Lieferkette ist von den Upstream- und Downstream-Prozessen isoliert. Ein neuer Entwicklungsansatz in der Materialflusskostenrechnung ist daher die Untersuchung ihrer Anwendung auf die gesamte Produktlieferkette. Aus dieser Perspektive lassen sich die MFCA-Prinzipien zur Verbesserung von LCA(Life Cycle Assessment)-Tools anwenden. Die Erweiterung des Modells auf die Lieferkettenebene (oder auch Life Cycle Perspektive) bietet einzelnen Unternehmen nicht nur tiefere Einblicke in ihre potenziellen Ressourcen und finanziellen Verluste, sondern dient auch als Anreiz für Lieferanten und Firmen, ihre eigenen Ineffizienzen zu analysieren. Auf diese Weise fungiert die MFCA-Analyse als Treiber für eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit bzw. die Optimierung der Ressourceneffizienz über die gesamte Lieferkette hinweg.

Um die MFCA-Methode zu standardisieren, hat der Technische Ausschuss der ISO im Jahr 2011 die ISO-Norm 14051 verabschiedet. Sie gehört zur ISO 14000 Familie der Umweltmanagementnormen. Die ISO 14000 Normenfamilie enthält außerdem Standards für die bekannteren Methoden der Nachhaltigkeitsprüfung, z.B. die LCA-Normen ISO 14040 und 14044.

Auch wenn die Materialflusskostenrechnung ursprünglich in Deutschland entwickelt wurde, wird sie vornehmlich im asiatisch-pazifischen Raum, speziell in Japan, genutzt. Dort ist die Regierung zurzeit damit beschäftigt, die Anwendungsmöglichkeiten für MFCA zu erforschen und ihre Vorteile der breiten Öffentlichkeit näherzubringen bzw. ihre Nutzung in Japan zu fördern. Aktuell verwenden über 300 japanische Firmen die MFCA-Analyse für eine große Palette an Anwendungen, darunter Herstellung, Logistik, Konstruktion und Recycling (JMCA 2011). In fast allen Fällen hat sich die Materialflusskostenrechnung als intelligentes Entscheidungsfindungswerkzeug für eine effiziente Ressourcennutzung und Kosteneinsparungen bewährt.

EMA-Software-Tools befinden sich in ständiger Weiterentwicklung zwecks Vereinfachung der erforderlichen Daten, die für eine Nutzung erforderlich sind, sowie zur Verbesserung der Anwendbarkeit und Zweckmäßigkeit der Modellergebnisse. Durch den Einsatz einer Softwarelösung für Materialflusskostenrechnung sollen Unternehmen unterstützt werden, die Methode parktisch umzusetzen. Mittlerweile ist die erste Software dafür auf dem Markt erschienen und heißt Umberto NXT MFCA.

Für Einzelpersonen und Organisationen, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltmanagement interessieren, bietet das MFCA-Tool offensichtliche Vorteile dank einer besseren Entscheidungsfindung beim Ressourcenmanagement bzw. der Verringerung von Materialverlusten und Abfall. Es stößt mittlerweile aber auch bei einer Vielzahl anderer Unternehmen auf Interesse. Durch die Darstellung von physikalischen und finanziellen Verlusten kann auch Skeptikern eindeutig vor Augen geführt werden, dass ein optimales Ressourcenmanagement dazu beitragen kann, die Betriebskosten zu verringern. Schlussendlich ist die Entwicklung eines nachhaltigeren Praxismodells auch betriebswirtschaftlich gesehen äußerst sinnvoll.

 


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