News
Politik für mehr Ressourceneffizienz
Baden-Würtembergs Umweltminister Franz Untersteller hält Vorlesung im Studiengang...
Mehrifu Hamburg ist Gartner „Cool Vendor“ im Bereich Green IT und Nachhaltigkeit, 2012
Weltweit führendes Marktforschungsunternehmen zeichnet ifu für innovative, einflussreiche und...
MehrEvents
Woche der Umwelt im Schloss Bellevue
Die ifu Hamburg ist als Aussteller auf der Woche der Umwelt im Garten des Schloss Bellevue...
Mehr
Forschungsprojekte
Seit 1992 beteiligen wir uns als Partner an zahlreichen Forschungsprojekten auf nationaler und europäischer Ebene.
Dabei bringen wir unsere Erfahrungen in den Bereichen Softwareentwicklung, Stoffstrommanagement, Modellierung und Simulation ein.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl einiger Forschungsprojekte unter Beteiligung der ifu Hamburg GmbH.
CliCCC - Climate & Carbon Calculator for Companies
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Kooperationen: Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim und IHK Südlicher Oberrhein, Freiburg
Zielsetzung: Im Rahmen des CliCCC-Projekts ist ein webbasierter Rechner entwickelt worden, der die einfache Ermittlung von Treibhausgasemissionen und der individuellen Klimaschutz-Performance von Unternehmen ermöglicht. Er ist speziell auf die Erfordernisse von KMU ausgerichtet. Durch seine Modularität und Skalierbarkeit kann ein individueller Zuschnitt auf die Bedürfnisse weiterer Nutzergruppen und die „nahtlose“ Integration in die jeweilige Plattform erfolgen. Der Rechner soll bei einer großen Breitenwirkung schnelle und belastbare Emissionsabschätzungen von hoher wissenschaftlicher Güte auf Unternehmensebene ermöglichen. Dabei werden neben direkten Emissionen auch indirekte Emissionen aus Vorleistungen und Abschreibungen („Rucksäcke“) berücksichtigt. Dies erfolgt auf Grundlage generischer Daten der umweltökonomischen und volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.
CliCCC-Rechner testen: Bei Interesse können Sie sich für einen Test-Account registrieren.
"Geht uns bald das Öl aus?" "Benzin wird zum Luxusgut!" Diese und ähnliche Aussagen fördern die Diskussionen und Forschung rund um das Thema der alternativen Mobilität, insbesondere der Elektromobilität oder kurz E-Mobility. Dabei wird generell von einer deutlich besseren Umweltverträglichkeit von Fahrzeugen, die mit Elektrizität angetrieben werden, ausgegangen. Die führenden Autobauer setzen daher bereits schon auf Hybridfahrzeuge und sind in der intensiven Entwicklung von kompletten Elektrofahrzeug-Konzepten.
Mit dieser gestiegenen Bedeutung der E-Mobility einher geht die Notwendigkeit, gesicherte und fundierte Aussagen über die tatsächliche Umweltwirkung von Elektrofahrzeugen treffen zu können. Dabei darf es nicht nur um die Betrachtung der Nutzungsphase gehen, sondern auch um die Analyse der Produktion bis zur Entsorgung von elektrisch angetriebenen Automobilen gehen. Dieser Herausforderung widmet sich das durch die Europäische Union geförderte Projekt "eLCAr". Ziel ist die Entwicklung von Richtlinien zur Ökobilanzierung von Elektroautos. Die ifu Hamburg GmbH wird das Projekt sowohl mit ihrer langjährigen Expertise als auch ihren Softwarelösungen unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zum eLCAr-Projekt.
ENBEKO
Auftraggeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
Zielsetzung: Ziel des Projektes ENBEKO ist es, Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, die es erlauben, in Industriebetrieben die aktuelle Situation hinsichtlich der Energieeffizienz zu bewerten, Potenziale darzustellen und bei der Maßnahmenentwicklung zu unterstützen. Darüber hinaus sollen die durch umgesetzte Maßnahmen erzielten Einsparungen überprüft und quantifiziert werden können. Hierfür ist es notwendig, die sich ständig verändernden Parameter (z.B. Temperatur, Produktionsmengen, Produkttypen) zu berücksichtigen.
EnHiPro
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Zielsetzung: Ausgehend von der fehlenden Berücksichtigung ökologischer Aspekte und dem festgestellten Mangel an Entscheidungsunterstützung für KMU setzt das Vorhaben EnHiPro (Energie und Hilfsstoffoptimierte Produktion) bei der Analyse und Bewertung von Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Hilfsstoffeffizienz in Produktionssystemen von KMU an. Mit der im Projekt EnHiPro entwickelten Vorgehensweise und damit verbundenen Methoden/Werkzeugen werden branchenübergreifend produzierende KMU in die Lage versetzt, auf kontinuierlicher Basis organisatorische und technische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu ermitteln und deren Auswirkungen zu bewerten.
Unter Federführung des IWF der Technischen Universität Braunschweig arbeitet die ifu Hamburg GmbH gemeinsam mit weiteren Softwarepartnern an entsprechenden Konzepten und deren prototypischer Umsetzung bei ausgewählten Praxispartnern. Schwerpunkte sind die kontinuierliche Visualisierung und Bewertung von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung von Hilfsstoffen und Energieeinsatz sowie die Integration stoffstrombasierter Informationen in die Produktionsplanung und die vorhandene ERP-Umgebung.
Nachhaltigkeitsbewertungen chemischer Synthesen in Entwicklungsphasen
Auftraggeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
Kooperationen: Fachhochschule Emden/Leer, ETH Zürich
Zielsetzung: Ziel ist die Nachhaltigkeitsbewertung chemischer Synthesen in den verschiedenen Entwicklungsphasen. Hierbei sollen Verfahren entwickelt werden, die es ermöglichen, chemische und biotechnologische Prozesse miteinander zu vergleichen. Die ifu Hamburg GmbH entwickelt in Kooperation mit der FH Emden/Leer und der ETH Zürich eine Softwarelösung, die Chemiker und Verfahrensingenieure gleichermaßen bei der Bewertung der Umweltwirkungen inkl. Kostenbetrachtungen zu unterstützen. Die Lösung wird Bestandteil der Umberto-Produktfamilie sein.
KOMSA
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Kooperationen: Hochschule Pforzheim, Leuphana Universität Lüneburg, CIBA Specialty Chemicals und Hanomag Lohnhärterei
Zielsetzung: Das Projekt hat sich mit der Kombination von Optimierungsmethoden und Stoffstromanalyse zur Verbesserung des betrieblichen Materialeinsatzes befasst.




